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„Salzburg ist so schön“

Unsere letzte Wanderung für dieses Jahr

Eva, unsere Wanderbegleiterin hat sich diesmal was einfallen lassen, was viele unserer Wandergruppe noch nicht kannten! Gespannt, wohin wir gegangen sind? Die Bilder werden euch gefallen!

Unsere gemeinsame Wanderung an diesem sehr kalten, frostigen Tag sollte beim Friedhof in Aigen starten. Eine Teilnehmerin kam trotz der Kälte sogar mit dem Fahrrad! Hut ab! Zuerst durchquerten wir den wunderschönen, romantischen Wald-Friedhof, der sehr naturnahe gestaltet wurde. Erste Fotos wurden hier bereits geschossen, weil die Sonne die angereiften Blumen sichtlich auf dem Präsentierteller servierte.

Weiter ging es entlang des kleinen Asphalt-Spazierweges, wo uns bereits jede Menge Jogger und Läufer den Platz streitig machten. Bald bogen wir ab in Richtung Aigner Kirche, die soeben renoviert wurde und sich für Hochzeiten und andere Familienfeiern immer wieder anbietet.

Die freundliche Mesnerin mahnte uns zu Stille, weil gerade eine Taufe stattfand und sie erzählte uns vor der Kirchentür, dass soeben die Gitterabsperrung mit dem großen schwarzen Rundbogen fertig gestellt wurde, und sie so eine Freude mit dem Ergebnis hat! Wir warfen einen kurzen Blick in die neu renovierte Kirche und schon ging’s weiter. Gleich neben der barocken Kirche befindet sich Schloss Aigen, ein alter Adelssitz am Fuße des Gaisbergs und heute in Privatbesitz. Also nahmen wir unser eigentliches Wanderziel in Angriff: den Aigner Park, ein wunderschönes Naherholungsgebiet in der Stadt Salzburg!

Nach den frostigen Morgentemperaturen tat uns die Sonne gut und wärmte nicht nur unser Gemüt. Der herbstliche Laubwald leuchtete in den schönsten Farben, aber es war Aufmerksamkeit geboten. Der Weg war feucht und von Laub bedeckt, nicht immer sah man, worauf man stieg. Mancher Ausrutscher wurde gekonnt austariert und keiner fiel oder verletzte sich! Froh gestimmt erwanderten wir entlang des Felberbaches die „Untere Grotte“, einen kleinen Wasserfall, und die „Schleusenbrücke“.

Herrlich war es durch diesen verwunschenen und mystischen Wald über den raschelnden Laubteppich zu wandern und die Natur in vollen Zügen zu genießen. Bei der Jägerhöhe hatten wir ein atemberaubendes Alpenpanorama vor Augen und machten eine kurze Trinkpause. Gut dass wir Tee eingepackt hatten! Eine vorbekommende Trailläuferin erwies sich als gute Gruppenfotografin, bevor sie ihren Lauf fortsetzte.

Zurück ging es über die Hubertuskapelle zum Aigner Campingplatz und zum Ausgangspunkt vor dem Aigner Friedhof. Bei der gemeinsamen Einkehr im Gasthof Pliemgut wärmten wir uns bei Speis und Trank wieder auf und ließen unseren Ausflug bei netten Gesprächen ausklingen. Ein sehr schöner Tag ging zu Ende und wir alle sind so dankbar, dass wir eine so wunderschöne Heimat haben!

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